Korken in einem Glas

Kennst du die Superkräfte von Kork?

Unsere Faszination für den Kork

Wir finden Kork einfach nur toll. Ein absolut natürliches Material. Extrem vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel für die nachhaltige Herstellung von Yoga-Korkblöcken.

Weil wir den Werkstoff so lieben, wollen wir unsere Faszination gerne mit dir teilen. Stefan hat als Kind schon auf Korkfußboden gespielt. Deshalb sind für Ihn mit dem Material viele schöne Erinnerungen verbunden.

Untersetzer aus Kork mit Pflanzen darauf
Ein Korkuntersetzer mit Pflanzen schön in Szene gesetzt

Die Superkräfte des Kork

  • Leicht: Kork ist sehr leicht. Er hat eine geringere Dichte als Wasser und schwimmt. Er wir deshalb auch in der Fischerei eingesetzt.
  • Elastisch: Kork hat elastische Zellmembranen. Wird er hohem Druck ausgesetzt, komprimiert sich das Gas in diesen Zellen. Verschwindet der Druck nimmt er seine ursprüngliche Form und sein Volumen wieder an. Den ganzen Stress sieht man ihm kaum an. Super für Flaschenverschlüsse.
  • Isolierend und feuerhemmend: Kork hat die Eigenschaft Wärme, Schall und Erschütterungen schlecht zu leiten. Damit ist er ein guter Schall und Wärmeisolator. Wird er angezündet, breiten sich Flammen nicht aus. Es werden auch keine giftigen Gase freigesetzt.
  • Undurchlässig: Der im Kork enthaltene natürliche Stoff Suberin (abgeleitet vom lateinischen Namen für Korkeiche „Quercus Suber“) macht ihn undurchlässig. Das gilt sowohl für Flüssigkeiten, als auch für Gase. Darum verrottet er auch nicht. Eine Ideale Voraussetzungen für Dichtungen.
  • Verschleißarm: Kork ist wegen seiner Wabenstruktur extrem widerstandsfähig gegen Reibung und Eindrücken. Besser als andere harte Oberflächen. Er altert auch nicht von allein. Er ist antimikrobiell und eliminiert damit ganz natürlich Bakterien und Keime. Auch Schimmel hat keine Chance. Ideale Voraussetzungen für Sportartikel.
  • Staubabweisend: Kork nimmt keinen Staub auf. Darum ist er ideal für Allergiker oder Asthmatiker. Böden aus dem Werkstoff lassen sich einfach von Staub reinigen. Viel besser als Teppich.

Kaum jemand weiß genau woher der Kork kommt

Jeder kennt ihn. Mindestens als Pinnwand. Aber fragen wir im Freundeskreis woher er denn kommt, weiß das kaum jemand genau. Frag mal deine Freunde. Auch wir mussten recherchieren.

Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen. Diese werden bis zu 400 Jahre alt. In der Korkproduktion immerhin noch 150-200 Jahre.

Die größten Produzenten des Rohstoffs sind Portugal, Spanien, Marokko, Algerien, Tunesien, Frankreich und Italien. Portugal ist mit 50% der Produktion Spitzenreiter.

Wehende Portugiesische Flagge auf Mast
Flagge von Portugal, dem größten Korkhersteller

Korkernte ist absolute Handarbeit

Um Kork zu gewinnen wird die Rinde vorsichtig mit einer Axt vom Baum geschält. Diese manuelle Ernte ist sehr schonend und hat eine lange Tradition.

Damit eine Korkeiche lange lebt, ist wichtig, sie bei der Ernte nicht zu verletzen. Das erfordert großes Geschick im Umgang mit der Axt (siehe nachfolgendes Video).

Bevor eine Eiche das erste mal geschält werden kann, muss die Korkeiche 20-25 Jahre wachsen. Danach kann alle 9-12 Jahre wieder geerntet werden. Rund 40-60 kg Korkrinde liefert ein Baum pro Ernte. Weil ein Korkbaum so alt wird, kann er in seinem Leben ca. 700-1000 kg liefern.

Korkproduktion vor 60 Jahren. Die Erntemethoden haben sich bis heute kaum verändert.

Yoga-Blöcke und andere Yoga-Produkte aus Kork

Yoga zu praktizieren geht meist Hand in Hand mit einem achtsamen Lebensstil. Man achtet auf seinen CO2-Fußabdruck. Gute Ernährung muss einfach sein. Giftstoffe werden versucht so weit wie möglich zu vermeiden.

Aber unsere Welt ist voller synthetischer und chemischer Produkte. Das macht es schwer geeignete Produkte zu finden. Produkte aus Kork passen sehr gut zu einem nachhaltigen Lifestyle.

Und wegen seiner vielen positiven Eigenschaften ist das Material prädestiniert, um daraus hochwertige und widerstandsfähige Yoga-Produkte herzustellen. Wir denken, man kann zurecht von Superkräften sprechen. Ganz ohne Chemie!

Hier einige Beispiele für Yogaprodukte aus dem Material:

  • Yogablöcke
  • Yogamatten (auch im Mix mit anderen Materialien wie z.B. Naturkautschuk)
  • Yogakeile
  • Yogarollen (Faszienrollen)
  • Yogakissen/Meditationskissen (Bezug)
  • Yogataschen

Wir denken, Kork passt zu uns! Deshalb haben wir uns auch dazu entschieden unser erstes Yoga-Produkt daraus herzustellen. Dazu bald mehr hier im Blog.